Cranberries – die Powerfrüchte

Cranberries sind durch ihren fruchtig-herben Geschmack in der Küche vielseitig einsetzbar und passen sehr gut in den Herbst, z.B. als Chutney zu Wildgerichten. Die kleinen, roten Beeren lassen sich aber auch prima zu leckeren Konfitüren und Desserts verarbeiten und schonen dabei immer die schlanke Linie. Die amerikanische Frucht hat aber nicht nur geschmacklich einiges zu bieten, vor allem besticht sie durch ihre gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffe.

Cranberries kommen aus Nordamerika

Die roten Cranberries sind in den Feuchtgebieten Nordamerikas beheimatet. Die Beeren gehören zur Familie der Heidekrautgewächse und wachsen an niedrigen Sträuchern. Die Früchte wachsen im gemäßigten Klima und werden im Herbst geerntet. Wenn die Beeren reif sind, haben sie in etwa die Größe kleiner Kirschen und sind leuchtend rot gefärbt. Die Ernte erfolgt auf außergewöhnliche Weise: Die Cranberry-Felder werden zuerst mit Wasser geflutet. Anschließend wird durch spezielle Maschinen ein Sog erzeugt, der die Beeren von den Sträuchern “pflückt”. Die schwimmenden Beeren können dann ganz einfach eingesammelt werden. Im europäischen Handel ist die Cranberry erst seit Ende des 20. Jahrhunderts zu finden. Die eigentliche Kulturgeschichte begann jedoch schon vor mehreren Jahrhunderten, denn schon die nordamerikanischen Ureinwohner nutzten die roten Beeren zur Wund- und Schmerzbehandlung.

Klein, aber oho

Die kleinen Cranberries tun sich insbsondere durch ihren hohen Gehalt an Antioxidantien hervor, wodurch sie zur Gesunderhaltung beitragen können. Desweiteren enthalten sie viele Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe. Durch Ihre gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffe, können sie bei folgenden Erkrankungen Abhilfe schaffen:

Harnwegsinfektionen

Vor allem Frauen sind in der kalten Jahreszeit häufig von Blasenentzündungen geplagt, die das Wasserlassen zur Qual werden lassen. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass ein regelmäßiger Verzehr von Cranberries das Risiko für eine erneute Harnwegsinfektion um sagenhafte 50% reduzieren kann. Dies liegt nicht im hohen Vitamin-C-Gehalt der Früchte begründet, sondern lässt sich auf sekundäre Pflanzenstoffe – die Proanthocyanidine – die bei den Cranberries eine besondere Struktur aufweisen, zurückführen. Diese besondere Struktur bewirkt einen Anti-Adhäsions-Effekt, d.h. es wird verhindert, dass sich bestimmte Bakterien an Schleimhäuten und Zellwänden der Harnwege festsetzen. Auf diese Weise können Cranberries Blasen- und Nierenentzündungen zu verhindern helfen, da Bakterien sich nicht einnisten können, sondern einfach ausgeschwemmt werden.

Um sich diesen Effekt zu Nutze zu machen, wird ein täglicher Verzehr von 30 g frischen oder getrockneten Früchten oder 40 g Cranberry-Püree oder 300 ml Cranberry-Nektar (Fruchtsaftgehalt mind. 27%) pro Tag empfohlen. Es können auch Cranberry-Kapseln vorbeugend eingenommen werden, die in Apotheken erhältlich sind. Da der Schutz vor “Bakterienanhaftung” besonders in den ersten acht Stunden nach dem Verzehr seine Wirkung zeigt, wird emphohlen die Tagesdosis zu halbieren, so dass morgens und abends Cranberries verzehrt bzw. Kapseln eingenommen werden sollten.

Mundhygiene

Der oben beschriebene Anti-Adhäsions-Effekt funktioniert genauso auch in der Mundhöhle. Hier kann das Anhaften verschiedener Bakterien auf der Zahnoberfläche verhindert werden, wodurch die Bildung von Zahnbelag reduziert werden kann. So können Cranberries auch vor Parodontose schützen, die durch Zahnbelag verursacht wird.

Schutz vor oxidativen Veränderungen

Cranberries haben einen hohen Gehalt an Antioxidantien. Diese fangen freie Radikale im Körper ab, die z.B. durch UV-Strahlung, Zigarettenrauch, aber auch körpereigene Stoffwechselaktivitäten entstehen. Durch das Abfangen werden oxidative Veränderungen verhindert. Aufgrund ihrer sehr hohen antioxidativen Wirkung können Cranberries einen Beitrag gegen vorzeitige Hautalterung, sowie gegen Erkrankungen, die mit freien Radikalen in Verbindung gebracht werden, (z.B. Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs), leisten. Unter den sekundären Pflanzenstoffen werden vor allem den Flavonoiden und den Polyphenolen positive Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem zugeschrieben: Der Blutfluss und die Blutfettwerte können positiv beeinflusst werden, indem das „gute“ HDL-Cholesterin erhöht und das „schlechte“ LDL-Cholesterin gesenkt wird.

Lassen Sie sich die Cranberries schmecken

Zusammenfassend läßt sich sagen, dass Cranberries für den täglichen Speiseplan in jedem Fall eine Bereicherung darstellen und unserer Gesundheit zugute kommen können. Neben Fruchtnektar ist die Cranberry vorwiegend in getrockneter Form in unseren Supermarktregalen zu finden. Immer öfter entdeckt man sie aber auch in der Obst- und Gemüseabteilung. Greifen Sie zu und probieren Sie beispielsweise Cranberry-Chutney zu deftigen Gerichten oder zum Nachtisch ein Püree in Kombination mit anderen Früchten. Die getrockneten Früchte eignen sich besonders gut als Zutat im Müsli oder als Snack für Zwischendurch. Auch als Ersatz für Rosinen, z.B. in Backwaren, sind sie gut geeignet.

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