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ERNÄHRUNG

Fett - Qualität statt Quantität

 

Gerade während einer Diät sollte mit Fett sparsam umgegangen werden, da es sehr kalorienreich ist. Ganz ohne Fett geht es aber auch nicht. Unser Körper ist auf die Zufuhr von bestimmten Fettsäuren angewiesen. Diese essentiellen oder lebensnotwendigen Fettsäuren benötigt der Körper für verschiedene Funktionen. Einige Fette spielen sogar eine große Rolle bei der Vorbeugung von Herzkreislauferkrankungen.


Gerade während einer Diät sollte mit Fett sparsam umgegangen werden, da es sehr kalorienreich ist. Ganz ohne Fett geht es aber auch nicht. Unser Körper ist auf die Zufuhr von bestimmten Fettsäuren angewiesen. Diese essentiellen oder lebensnotwendigen Fettsäuren benötigt der Körper für verschiedene Funktionen. Einige Fette spielen sogar eine große Rolle bei der Vorbeugung von Herzkreislauferkrankungen.

Neben der Menge kommt es beim Fett besonders auf die Qualität und die Herkunft an. Denn aufgrund der unterschiedlichen Fettsäuremuster ist nicht jedes Fett für alle Verwendungszwecke geeignet.

So sind Pflanzenöle, die viele mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten, wertvolle Zutaten in der kalten Küche, z.B. bei Salaten. Hier liefern Sie nicht nur essentielle Fettsäuren, sondern verfeinern zusätzlich den Geschmack. Verwenden Sie hier beispielsweise Sonnenblumenöl, Walnussöl, Diestelöl oder Traubenkernöl.

Zum Kochen, Anbraten oder Dünsten von Gemüse dagegen empfiehlt es sich, Öle zu verwenden, die hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, da diese hitzestabiler sind. Wenn es heiß hergeht eignen sich Raps- und Olivenöl bestens. Beide Öle eignen sich aber auch sehr gut für Salate.

Pflanzenöle sollten kaltgepresst sein. Olivenöl mit der Angabe „extra vergine“ oder „natives Olivenöl extra“ sind qualitativ am hochwertigsten und deshalb zu bevorzugen. Ernährungsphysiologisch besonders empfehlenswert ist kaltgepresstes Rapskernöl, dieses enthält viele Omega-3-Fettsäuren, welche vor Herzkreislauferkrankungen schützen können.

Für das scharfe Anbraten, beispielsweise von Fleisch, bei besonders hohen Temperaturen sollten Sie Margarine verwenden. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Margarine keine so genannten gehärteten Fette enthält. Diese können den Cholesterinspiegel im Blut erhöhen.

Fette tierischer Herkunft wie Butter oder Schmalz sind zu vermeiden, da sie hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthalten, die sich ungünstig auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Als Brotaufstrich sollten Sie aus diesem Grund Margarine in kleinen Mengen wählen, am besten Halbfettmargarine.

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