Eine Diät zu machen ist eine tolle Sache. Wenn sie gelingt, setzt sie positive Energien frei: Das Selbstwertgefühl steigt, gesunde Ernährung beginnt Spaß zu machen und man fühlt sich fitter und gesünder als zuvor. Wenn die Pfunde auf der Waage purzeln, setzt ein Glücksgefühl über dieses Erfolgserlebnis ein. So ist es im Optimalfall. Doch jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, weiß, dass es auch Momente gibt, in denen man mit dem inneren Schweinehund kämpfen muss, um am Ball zu bleiben. Es ist also nicht
immer ganz einfach, eine Diät konsequent durchzuhalten. Doch man kann lernen, kritische Situationen besser in den Griff zu bekommen.
Nobody is perfect – Finden Sie Ihre persönlichen Diätbremsen
Jeder Mensch hat seine Schwachstellen, wenn es darum geht, eine Ernährungsumstellung konsequent umzusetzen. Bei dem einen sind es Restaurantbesuche, der andere kann einfach nicht auf ein Dessert verzichten und wieder ein anderer isst vor allem in Stresssituationen.
Zunächst einmal reflektieren Sie bitte, welche Situationen Ihre Diät gefährden könnten. Wo liegt Ihre persönliche Schwachstelle? Beobachten Sie sich, ohne Ihren Schwachpunkt negativ zu bewerten. Denn ein schlechtes Gewissen brauchen Sie nicht zu haben, denn niemand muss perfekt sein, um abnehmen zu können.
Wir stellen Ihnen typische kritische Situationen vor und wie Sie diese figurfreundlicher bewältigen können. Versuchen Sie dennoch, auch Ihre eigenen Strategien zu entwickeln, Ihrer Diätbremse den Garaus zumachen.
1. Restaurantbesuche schlagen sich auf der Waage nieder
Sicherlich wissen Sie, dass eine gesunde und kalorienarme Wahl des Gerichts das Beste für Ihre Figur ist, doch nicht immer ist es leicht, eine „richtige Wahl“ zu treffen. Ab und zu möchten Sie sich etwas gönnen.
VidaVida-Tipp: Teilen Sie sich ein Gericht. Meistens sind die Portionen im Restaurant großzügig bemessen, durch das Teilen haben Sie vollen Genuss bei halber Kalorienmenge.
2. Nachdem Essen muss etwas Süßes her
Sie können sich prima an Ihren Diätplan halten und sind eigentlich satt, aber der unbändige Appetit auf ein süßes Dessert lässt sich einfach nicht besiegen?
VidaVida-Tipp: Gönnen Sie sich eine Kleinigkeit, z.B. ein einziges Stück Schokolade oder einen Schoko-Keks. Das ist besser, als gegen die Unzufriedenheit anzukämpfen. Vielleicht reicht ja auch schon eine Saftschorle oder ein leicht gesüßter Früchtetee anstelle des Desserts? Fettarmer Joghurt oder Magerquark mit frischem Obst sind figurfreundliche Desserts, die man getrost mit in den Speiseplan integrieren kann.
3. Erst wenn die Packung leer ist, ist Schluss
Da nimmt man sich fest vor, nur einen Riegel Schokolade zu essen oder sich nur eine Handvoll Chips zu gönnen, doch ist man einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören – bis die Tüte leer ist.
VidaVida-Tipp: Auch wenn große Tüten und Packungen günstiger sind: Kaufen Sie Mini-Portionen oder einzelne Schokoriegel. Gebäck oder Chips können Sie portioniert in luftdichte Behälter abfüllen. Schokolade können Sie Stückchen für Stückchen in Folie wickeln, für längeren Schokogenuss frieren Sie die einzelnen Stückchen ein, so können Sie nur langsam genießen und haben automatisch mehr davon. Ist Ihre Tagesration verzehrt, lenken Sie sich durch andere Dinge vom Essen ab.
4. Essen und fernsehen gehören einfach zusammen
Tagsüber klappt das Diäthalten wunderbar, doch abends vor dem Fernseher kribbelt es Ihnen in den Fingern, bis Sie nicht doch einen Snack in den Händen halten?
VidaVida-Tipp: Versuchen Sie es mit einem Ablenkungsmanöver und beschäftigen Sie Ihre Hände durch Handarbeit oder indem Sie Ihre Armmuskulatur mit Hanteln (alternativ gefüllte PET-Flaschen) kräftigen – das klappt hervorragend beim Fernsehen. Wenn es doch etwas zu essen sein muss, wählen Sie gesunde Snacks: Obststicks, Rohkoststicks, Apfelchips, eine kleine Portion ungesüßtes Popcorn etc. sind besser als übliche Knabberartikel.
5. Das Glas Wein am Abend gehört zur Entspannung unbedingt dazu
Sie können besser auf Süßes oder Fast Food verzichten, aber das Glas Wein am Abend möchten Sie sich nicht nehmen lassen?
VidaVida-Tipp: Wählen Sie ein kleines Weinglas statt des üblichen Rotweinkelchs und versuchen Sie, mit der halben Menge auszukommen. Weißwein schmeckt toll als Weinschorle – besonders in der warmen Jahreszeit.
6. Das Nachmittagstief schreit nach einem süßen Snack
Zwischen Mittagspause und Feierabend fallen Sie in ein Leistungstief aus dem Sie nur etwas Süßes retten kann?
VidaVida-Tipp: Statt des üblichen Kuchen oder Schoko-Croissant wählen Sie lieber ein Rosinenbrötchen, einen Müsliriegel, eine Fruchtschnitte oder einen fettarmen Pudding. Noch besser sind natürlich Obst, fettarmer Joghurt oder ein Vollkronbrot mit Fruchtaufstrich.
7. Sie befürchten, nicht satt zu werden
Allein die Tatsache, dass Sie „auf Diät“ sind, löst bei Ihnen Hunger aus und Sie fühlen sich nicht gesättigt, obwohl Ihre Mahlzeit eigentlich ausreichend war? Sie meinen, weniger essen zu dürfen?
VidaVida-Tipp: Der VidaVida-Speiseplan ist so bemessen, dass Sie satt werden und Ihr Teller reichlich mit kalorienarmen Speisen gefüllt ist, doch zusätzlich können Sie Ihre Mahlzeiten auf Desserttellern servieren. Diese werden mehr als nur gut gefüllt sein, diese Fülle wird Ihnen eine noch größere Menge vortäuschen. Servieren Sie außerdem Salat stets auf einem Extra-Teller, so können Sie sich sogar von zwei Tellern satt essen.
8. Ohne Nachschlag fehlt etwas
Sie haben es sich im Laufe der Jahre angewöhnt, immer noch einmal nachzunehmen und Ihr Sättigungsgefühl mag sich nicht einstellen, wenn Sie nicht noch einmal zugegriffen haben?
VidaVida-Tipp: Teilen Sie sich Ihre Mahlzeit von vornherein in zwei Portionen ein, also nehmen Sie zunächst nur etwa die Hälfte von dem, was Sie essen möchten. So können Sie guten Gewissens nachnehmen. Oder aber, Sie machen es wie im Restaurant: Servieren Sie in der Küche und dekorieren Sie Ihren Teller evtl. mit einem Sträußchen Petersilie, Töpfe und Schüsseln bleiben auf dem Herd oder in der Küche und kommen nicht auf den Tisch. Was Sie nicht vor Augen haben, macht Ihnen nicht so leicht Appetit auf mehr.
9. Einladungen bescheren gleich ein Pfund mehr
Es fällt Ihnen schwer, bei Einladungen den angebotenen Köstlichkeiten zu widerstehen und vor allem, beim zweiten Stück Kuchen, dem Nachschlag oder dem dritten Glas Wein „nein“ zu sagen?
VidaVida-Tipp: Genießen Sie in Maßen und lernen Sie, freundlich aber bestimmt „Nein, danke“ zu sagen, um sich nicht vom Gastgeber verleiten zu lassen, mehr zu essen. Sparen Sie sich Aussagen, die Ihre Bestimmtheit untergraben, beispielsweise: „Eigentlich müsste ich jetzt „nein“ sagen....“, das ist geradezu eine Einladung, Ihnen doch den Teller erneut zu füllen. Es muss Ihnen auch nicht unangenehm sein, Angebote abzulehnen, lächeln Sie und loben Sie die gelungene Feier und niemand wird es Ihnen übel nehmen, dass Sie nicht jeden Kuchen probiert haben.
10. Gewinnt der Stress die Oberhand, ist jede Disziplin dahin
Ärger im Büro, Stau auf der Autobahn und eine lange Liste an unerledigten Aufgaben – in Stresssituationen greifen Sie gern zum süßen Trostpflaster oder plündern den Kühlschrank? Das Essen entspannt kurzfristig, doch schon bald meldet sich das schlechte Gewissen?
VidaVida-Tipp: Entkoppeln Sie Stress und Nahrungsaufnahme: Machen Sie sich bewusst, dass Sie Appetit haben, obwohl eigentlich ganz woanders der Schuh drückt. Lassen sich Stress und Ärger nicht reduzieren, versuchen Sie, einen anderen Weg zu finden, um sich Luft zu machen. Sport ist hierzu bestens geeignet aber auch Entspannung oder eine kleine Runde an der frischen Luft.
Vielleicht erkennen Sie sich in der ein oder anderen Situation wieder und entschließen sich, Ihre Diätbremse zu lösen. Das ist sehr gut, doch haben Sie bitte dabei etwas Geduld, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Je öfter Sie neue Verhaltensweisen üben, desto besser klappt es von mal zu mal.
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