Die grünen Smoothies aus rohem Gemüse und frischem Obst liegen voll im Trend. Verfechter der grünen Smoothies sind von der positiven und präventiven Wirkung der Getränke überzeugt. Was steckt drin und worauf ist bei der Zubereitung zu achten? VidaVida hat sich die hochgelobten Drinks mal etwas genauer angeschaut…

Grüne Smoothies – daher kommt der Name

Der Name „Smoothie“ leitet sich von dem englischen Wort „smooth“ ab, was sich mit „weich“ übersetzen lässt. Weich wird der Mix aus Gemüse und Obst durch das Pürieren, entweder mit einem Pürierstab oder mit einem Mixer. Die frische, grüne Farbe erhalten grüne Smoothies in erster Linie durch das Chlorophyll, dem Farbstoff aus grünem Gemüse. Die Kombination von Bitterstoffen aus Gemüse und Blättern mit Fruchtzucker aus Obst macht grüne Smoothies unglaublich lecker und man hat im Handumdrehen eine zusätzliche Portion Gemüse im täglichen Speiseplan untergebracht. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, täglich 3 Portionen Gemüse in den Mahlzeiten unterzubringen, lässt sich so ganz einfach umsetzen. Aber auch hier hilft viel nicht viel, 200 bis 250 Milliliter pro Tag sind genug, um den Darm nicht zu überfordern.

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Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Was die Zusammenstellung eines grünen Smoothies angeht, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In den Mixer kann eigentlich alles, was das Gemüseangebot so hergibt. Außerdem werden grüne Smoothies besonders nahrhaft durch das, was sonst in der Biotonne landet: alle möglichen Kohlblätter, Möhrengrün, die Bätter der roten Bete oder des Kohlrabis. Kräuter von der Fensterbank oder auch Wildpflanzen wie Löwenzahn und Brennessel bringen extra Nähr- und gesunde Bitterstoffe mit, sowie unverwchselbare Aromen. Interessanterweise ist der Nährstoffgehalt der Gemüseblätter und Kräuter meist viel höher als in dem Gemüse selbst. Also einfach mal ausprobieren!

Das perfekte Mischungsverhältnis für einen grünen Smoothie sieht wie folgt aus: 50% Gemüse und Blätter, 50% reifes Obst (z.B. Bananen, Äpfel, Birnen oder Mango – ganz nach saisonalem Angebot, oder auch Gurken, Avocados und Zucchini, die botanisch auch zu den Früchten zählen) und Wasser je nach gewünschter Konsistenz.

Vitalstoffe und Verdauung

Grüne Smoothies sind leicht verdaulich. Richtiges Mixen bricht die Zellstruktur von Obst und grünem Blattgemüse auf und macht die wertvollen Nährstoffe für den menschlichen Körper leicht verwertbar. Die Smoothies enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, die unser Immunsystem fit machen. Die unverdaulichen Ballaststoffe unterstützen den Aufbau einer gesunden Darmflora und sorgen für eine intakte Verdauung. Die hohe Konzentration von Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen  und Mineralstoffen kann zudem zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit beitragen.

Ein Teil der enthaltenen Vitamine zersetzt sich bereits innerhalb einer Stunde nach dem Pürierren. Also grüne Smoothies am besten immer frisch zubereiten und direkt trinken. Wer zu viel auf einmal gemixt hat, kann den grünen Smoothie aber auch benkenlos im verschlossenen Gefäß ein bis zwei Tag im Kühlschrank lagern.

Grüne Smoothies vs. Fruchtsaft

Im Gegensatz zum Fruchtsaft, werden die Zutaten des grüne Smoothies im Mixer püriert und nicht entsaftet. Außerdem wird bei der Zubereitung  immer die ganze Frucht und das ganze grüne Gemüse verwendet, wodurch – im Gegensatz zum Fruchtsaft – alle Ballaststoffe ins Getränk übergehen und große Mengen an dem Pflanzengrün Chlorophyll enthalten sind. Besonders die Ballaststoffe kurbeln den Stoffwechsel an und bewirken eine regelmäßige Verdauung. Das macht grüne Smoothies zu einer sinnvollen Mini-Rohkost-Mahlzeit. Gerade auch für zwischendurch und „to go“, da sie schnell zubereitet sind und überall hin mitgenommen werden können.

Probieren auch Sie mal die grünen Smoothies aus und werfen Sie alles in den Mixer, was Ihr Herz begehrt oder Sie testen mal unser Smoothie-Rezept für Einsteiger. Wer seine Ernährung auf ausgewogen und gesund umstellen möchte, dem erleichtern es die Smoothies, die empfohlenen Gemüseportionen im täglichen Speiseplan unterzubringen – ein Trend also, dem Sie gern folgen dürfen.

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