Haben Sie schon einmal Hirse probiert? Nein?! Dann wird es aber höchste Zeit, denn das heimische Spelzgetreide liefert viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Mineralstoffe, aber auch pflanzliches Eisen und Magnesium als Spurenelemente. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich die Hirseperlen in der Küche wunderbar vielseitig einsetzen lassen und auch noch schlank machen können…

Darum sollten Sie der Hirse eine Chance geben

Die unscheinbaren gelben Körnchen sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und liefern viel pflanzliches Eiweiß. Desweiteren stecken vor allem Vitamine der B-Gruppe, die die Nerven stärken und für Vitalität sorgen, darin. Auch Beta-Carotin und das Immunsystem stimulierende Vitamin C sind enthalten. Hauptsächlich ist Hirse aber eine wunderbare Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente. Die kleinen, gelben Perlen enthalten alle wichtigen Mineralstoffe, vor allem das zahn- und knochenfreundliche Fluor und das blutbildende Eisen in reichlicher Menge. Da das Urgetreide kein Gluten enthält, ist sie auch für glutensensitive Menschen eine sehr gute Alternative.

Schlankmacher und Schönheitselixier Hirse

Wie der altgermanische Name “Hirsi”, der für “Sättigung, Nahrhaftigkeit” steht, vermuten lässt, ist die Hirse ein wahrer Sattmacher und damit bestens während einer Diät zu empfehlen. Durch das hohe Quellvermögen der gelben Körner fühlt man sich schnell angenehm satt, ohne dass viele Kalorien verzehrt wurden. Grund genug öfters mal Platz für die Hirse auf dem Speiseplan zu machen.

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Wussten Sie, dass die Hirseperlen sogar ein Schönheitselexier sind? Die enthaltenen Inhaltsstoffe Kieselsäure und Fluor stärken Zähne, Knochen und Nägel und bringen Haut und Haare zum Glänzen.

Dies gilt es zu beachten

Achtung: die gelben Körnchen dürfen nicht roh verzehrt werden, da sie eiweißschädigende Enzyme enthalten. Diese werden erst durch Erhitzen zerstört. Aus diesem Grund sollte Hirse nur geröstet oder gekocht verzehrt werden. Außerdem ist auch eine größere Menge an Phytin enthalten. Dieser Stoff blockiert oder vermindert die Aufnahme von Mineralstoffen in der Nahrung. Zum Glück lässt sich das Phytin aber ausschwemmen, indem Sie die Hirsekörner 1 bis 2 Stunden vor dem Kochen in Wasser einweichen und anschließend das Wasser weggießen.

So kommt die Hirse auf den Tisch

Die Hirse ist in der Küche vielseitig einsetzbar und lässt sich sowohl herzhaft als auch als fruchtige Süßspeise verzehren. Damit die gelben Körner, nach dem oben beschriebenen Einweichen, einen feinen nussigen Geschmack erhalten, bietet es sich an, sie vor dem Kochen kurz zu rösten. Geben Sie dann im Verhältnis zu 1 Teil Hirse 3 Teile Wasser hinzu und lassen Sie das Getreide für dreißig bis vierzig Minuten bei mäßiger Hitze garen.

Um das enthaltende pflanzliche Eisen aufnehmen zu können, sollte Hirse auf jedem Fall mit Vitamin C-reichem Obst oder Gemüse kombiniert werden. Für eine optimale Eiweißversorgung bereiten Sie die gelben Körnchen am besten mit Milchprodukten oder Eiern zu. Mittlerweile gibt es jede Menge leckerer Rezepte – vom klassischen Hirsebrei oder Hirsegrütze bis hin zu Hirsesalat, Auflauf, Bratlingen und sogar Pizzateig. Guten Appetit!

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