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Zink – ein Spurenelement

Das Spurenelement Zink ist ein Mineralstoff, das bereits seit 1100 n. Chr. bekannt  ist, seine große Bedeutung für den menschlichen Körper wurde aber erst 1940 nachgewiesen.  

Funktionen:
Das Spurenelement ist wichtig für viele enzymatische Stoffwechselaktivitäten; in ca. 50 Enzymen ist Zink sogar als Bestandteil enthalten. Auch die Immunzellen brauchen Zink um einwandfrei funktionieren zu können. Außerdem wird es zur Zellneubildung benötigt und spielt somit für die Fruchtbarkeit von Mann und Frau eine wichtige Rolle. Bei Männern kann ein Zinkmangel sogar zu Potenzstörungen führen.

Es wird vermutet, dass Zink bei der Herstellung, Ausschüttung und Wirkung von Sexualhormonen, Wachstumshormonen und Insulin beteiligt ist. Außerdem wirkt Zink freien Radikalen entgegen und schützt somit vor Zellschäden und daraus resultierenden Erkrankungen.

Das Zinkvorkommen im Körper ist in verschiedenen Geweben und Organen sehr unterschiedlich, 70% befinden sich in Knochen, Haut und den Haaren. Da der menschliche Körper keine großen Zinkspeicher besitzt, die bei einer Mangelversorgung mobilisiert werden könnten, muss das Spurenelement kontinuierlich zugeführt werden. Zufuhrempfehlung und Bedarf:

Die tägliche Zufuhrempfehlung liegt bei erwachsenen Frauen bei 7 mg und bei Männern bei 10 mg.

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Zink ist als Spurenelement an vielen Enzymreaktionen im menschlichen Körper beteiligt. In Kombination mit speziellen Vitalstoffen – wie zum Beispiel Vitaminen aus dem B-Komplex - kann es hervorragend zum Aufbau...

 

Neben Schwangeren und Stillenden haben Menschen, die an Diabetes Mellitus, Nierenerkrankungen, chronischen Darmerkrankungen und andauerndem Durchfall leiden, einen erhöhten Zinkbedarf. Auch übermäßiger Alkoholkonsum kann zu einem Zinkmangel führen. Zudem ist bei älteren Menschen und bei Veganern nicht immer eine ausreichende Zinkversorgung gegeben. Außerdem können Stresssituationen, chirurgische Eingriffe und Infektionen Einfluss auf die Zinkaufnahme nehmen.

Ein Mangel dieses Spurenelements kann u.a. zu Wachstumsstörungen führen, sowie zu Haarausfall Muskelschwäche, Nachtblindheit, Appetitlosigkeit, Hautentzündungen, einer Schwächung des Immunsystems und verzögerter Wundheilung.

Vorkommen:

Die in pflanzlichen Lebensmitteln enthaltene Phytinsäure hemmt die Zinkaufnahme. Zink aus tierischen Lebensmittel, wie z. B. Fleisch kann vom menschlichen Körper besser verwertet werden. Bei einer eisen- und calciumreichen Ernährung ist die Verwertbarkeit von Zink aus Lebensmitteln herabgesetzt, so dass der Körper nicht genügend Zink aufnehmen kann. Auch Tannine, die in Kaffee und Tee vorkommen, führen zu einer geringeren Zinkaufnahme. Zitronensäure und Eiweiß dagegen fördern die Zinkaufnahme.

Die besten Zinklieferanten sind: Austern, Fleisch, Eier, Milchprodukte (vor allem Käse), Getreide insbesondere Weizenvollkorn und Weizenkeime.

Da über die Nahrung üblicherweise nicht viel Zink aufgenommen wird, kommen Überdosierungen normalerweise nicht vor. Dies kann jedoch eintreten, wenn säurehaltige Lebensmittel in zinkhaltigen Gefäßen gelagert werden. Dann kann es zu Schwindel, Schwäche, Übelkeit, Erbrechen und Fieber kommen. Auch Wechselwirkungen mit dem Eisen- und Kupferstoffwechsel können selbst bei kurzfristig hoher Dosierung auftreten. Aus diesem Grund wird von einer Zinkzufuhr von über 30mg am Tag abgeraten.

Zink als Hilfe bei Erkrankungen:
Es wird diskutiert ob eine Supplementierung von Zink bei Diabetikern sinnvoll ist. Denn viele Diabetiker weisen niedrige Zinkwerte auf und da bei einem Zinkmangel die Zuckerakzeptanz verringert ist, was wiederum zu einer Verschlechterung des Diabetes führen könnte. Möglicherweise hat Zink bei Erkrankungen der Haut, z.B. bei Schuppenflechte und Akne eine  positive Wirkung. Auch bei Leberzirrhose, mit der oft ein Zinkmangel einhergeht, ist die Supplementierung mit Zink wahrscheinlich sinnvoll.

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