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Bewegung

Radeln Sie in den Mai

Radeln Sie in den Mai

Sport ist und bleibt die beste Ergänzung einer gesunden Ernährung, um den Körper gesund und fit zu halten. Gerade im Frühjahr und im Sommer bieten sich Sportarten im Freien an, die man allein, mit Familie oder Freunden ausüben kann – denn frische Luft und Sonne sind doch schöner als ein Sportstudio. Wie wär´s mit einer Radtour am Maifeiertag?

Ob jung oder alt, Radfahren kann jeder. Egal ob man mit dem Fahrrad täglich zur Arbeit fährt oder am Wochenende eine kleine Radtour unternimmt, Radfahren macht Spaß und gehört zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Außerdem ist es umweltschonend, schont die Gelenke und ein perfekter Sport, um das Herz-Kreislauf-System in Schwung zu bringen und überflüssige Fettpölsterchen zu beseitigen.

Denn schon durch eine Stunde Radfahren mit normaler, gemäßigter Geschwindigkeit verbrennen Sie ca. 400 Kalorien. Das ist schon bei genussvollen, entspannenden Touren möglich, bei denen man nicht besonders schnell in die Pedale treten muss (wer die sportliche Variante vorzieht: mit etwa 25km/h verbrennt der Körper in einer Stunde etwa 600 Kalorien).

Wichtiges und Wissenswertes rund ums Radeln
Damit die Fahrradtour nicht zur Tortur wird, sollten Sie immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, natürlich besonders im Hochsommer. Trinken Sie ruhig einen halben Liter Wasser vor dem Start und nehmen Sie regelmäßig einen Schluck aus der Wasserflasche. Wenn Sie Durst verspüren, ist das schon ein sicheres Zeichen, dass Ihr Körper zu wenig Flüssigkeit bekommen hat. Wer sich zwischendurch stärken will, sollte ebenso auf zuckerfreie Kost achten. Müsliriegel ohne Zucker bieten sich hier besonders an.

Trotz aller Legenden um die Apfelschorle: Bleiben Sie beim Mineralwasser. Denn Apfelschorle enthält Zucker, welcher wiederum die Fettverbrennung verlangsamt. Und genau darauf kommt es uns allen an, oder? Auch nach Ihrer Radtour sollten Sie erst einmal einige Schlucke Wasser trinken, bevor Sie etwas essen.

Genauso wichtig wie ausreichend Wasser ist guter Sonnenschutz. Investieren Sie lieber ein paar Euro mehr und besorgen Sie sich Sport-Sonnencreme. Diese hat häufig einen höheren Lichtschutzfaktor und schützt trotz Schwitzen zuverlässig Ihre Haut.

So sitzen Sie richtig!

Achten Sie auf eine gesunde Sitzhaltung – Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Einige Faustregeln helfen Ihnen dabei, Ihre optimale Sitzposition zu finden. Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass er gerade/parallel zum Boden liegt. Falls die Sattelspitze nach oben oder unten zeigt, kann das dazu führen, dass Sie Arterien und Nerven im Steißbereich abdrücken, was zu Taubheit und Schmerzen führen kann. Die Sitzhöhe sollte so eingestellt sein, dass Ihr Bein auf dem unteren Pedal fast ganz durchgestreckt ist. Beim Radeln selber bringt diese ergonomische Haltung Ihnen guten Vortrieb und schont gleichzeitig die Kniegelenke.

Je nach Fahrrad-Typ wird Ihre Lenkerstange auf Höhe des Stalles, darunter oder darüber liegen. Generell gilt, dass eine aufrechte Sitzhaltung die Wirbelsäure schont, der Lenker also relativ weit oben montiert ist. Je sportlicher das Fahrrad, desto niedriger ist die Lenkerhaltung.

Sattel und Lenker sollten so angeordnet sein, dass Ihr Unterarm (mit ausgestreckter Hand und Fingern) von der Sattelspitze nur wenige Zentimeter Luft hat, bevor er an die Lenkerstange stößt. Falls nicht, sollten Sie Sattel und Lenker korrigieren bzw. überprüfen, ob Sie ein Fahrrad mit richtiger Rahmenhöhe fahren. Dies erkennen Sie, wenn Sie das Rad zwischen Ihre Beine stellen und Sie noch einige Zentimeter Platz zwischen Schritt und Oberrohr haben.

Machen Sie Ihren "Drahtesel" fit für die Sommersaison und radeln Sie los!

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