Pastinake, Topinambur und Petersilienwurzel – altes Gemüses wird jetzt wieder neu entdeckt. Sie haben noch nie von diesen Sorten gehört? Na, dann wird es ja höchste Zeit! Wir zeigen Ihnen in einer kleinen Warenkunde, was diese alten Gemüsesorten ausmacht und wie sie nährstofftechnisch und geschmacklich unsere Teller bereichern. Egal ob als Püree, Beilagengemüse oder als Rohkost, diese in Vergessenheit geratenen Klassiker sind absolut vielseitig, köstlich und diättauglich. Lesen Sie hier was dieses alte Gemüse alles kann…

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Pastinake

Pastinak auf weißen Hintergrund
Pastinaken gehörten in früheren Zeiten lange zum Standardrepertoire unserer heimischen Lebensmittel, bis sie nach und nach von der Kartoffel abgelöst wurden. Wer unseren anderen Kandidaten, die Petersilienwurzel kennt, wird äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit feststellen. Tatsächlich wird bei der Pastinake eine Kreuzung aus Karotte und Petersilienwurzel angenommen. Genau wie Kartoffeln oder Karotten lassen sich auch Pastinaken zubereiten. Gedünstet als Beilagengemüse, roh im Salat, als Püree und im deftigen Eintopf, mit der Pastinake ist alles möglich.

Power-Nährstoffe: Vitamin C (18 mg pro 100 g), B-Vitamine, Magnesium und Eisen. Das ätherische Öl der Pastinake hat außerdem eine leicht antibakterielle Wirkung.

Saison: Juli bis März

Tipp: Besonders lecker sind auch gemischte Pürees mit Kartoffel und/oder Karotte und Pastinake. Die Pastinake addiert mit ihrem leicht süßlichen, würzigen und leicht nussigem Geschmack eine tolle, harmonische Note zu Kartoffeln und Karotten.

Topinambur

Topinambur auf weißem Hintergrung
Topinambur? Was ist das denn? – Werden sich viele von Ihnen nun mit Sicherheit fragen. Tatsächlich gibt es diese etwas seltsam geformte Knolle mit der lila bis bräunlich gefärbten Schale bei uns schon seit einigen hundert Jahren. Leider teilt Topinambur das Schicksal der Pastinake und wurde im 19. Jahrhundert gleichermaßen durch die ergiebigere und besser lagerfähige Kartoffel verdrängt. Umso schöner, dass sie nun ebenfalls ein Comeback erlebt. Durch ihren hohen Ballaststoffgehalt ist die Topinambur-Knolle sehr sättigend und enthält zudem wenige Kalorien. Ein prima Begleiter also für Ihre Diät.

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Im Gegensatz zur Kartoffel enthält Topinambur Inulin anstelle von Stärke. Dieser Ballaststoff ist gut verträglich und beeinflusst den Blutzucker dabei nur minimal. Topinambur wird daher auch oft als „Diabetiker-Kartoffel“ bezeichnet. Roh erinnert der Geschmack von Topinambur an Artischocke, gegart, gekocht oder gebacken schmeckt die Knolle süßlich und leicht nussig.

Power-Nährstoffe: B-Vitamine, Vitamin C, Eisen und Kalium. Inulin wirkt sich als Präbiotikum positiv auf die Darmflora aus.

Saison: November bis April

Tipp: Topinambur kann wie Kartoffel zubereitet werden. Egal ob als Cremesuppe, im Auflauf, als Püree, gebraten, gekocht oder gebacken – diese Knolle macht alles mit. Der Clou: man kann sie auch wunderbar roh verzehren. Über den Salat geraspelt addiert sie eine feine, abwechslungsreiche Note hinzu. In hauchdünne Scheiben geschnitten und mit etwas Zitronensaft und Pflanzenöl mariniert sowie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt – ein Genuss!

Petersilienwurzel

frische helle Wurzelpetersilie mit glatter Petersilie vor weißem Hintergrund

Petersilienwurzel kennen viele, wenn überhaupt, nur aus dem Suppengrün. Dabei kann dieses alte Gemüse noch viel mehr als nur die Suppe würzen. Mit ihrem feinen, intensiv würzigen und leicht pfeffrigen Geschmack hat sie auch absolut das Potential zur besten Nebendarstellerin als Beilage auf Ihrem Teller. Denn der aromatische Geschmack bleibt sogar nach dem Kochen noch erhalten.

Power-Nährstoffe: Vitamin C (41 mg pro 100 g), sowie B-Vitamine, Eiweiß, Kalzium und Eisen. Die ätherischen Öle der Petersilienwurzel stärken den Magen und sind wirksam gegen Blähungen.

Saison: Oktober bis Februar

Tipp: Kurz angedünstet und mit Thymian verfeinert, hauchdünn geschnitten im Salat, glasiert mit etwas Honig als Beilage oder auch püriert mit etwas saurer Sahne oder Crème Fraîche. Die Petersilienwurzel ist ein Alleskönner und bereichert so manches Gericht mit ihrer Würze. Wie die Pastinake, eignet auch sie sich hervorragend für das gewisse Etwas in einem Kartoffelpüree.

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