![]() | Der Mineralstoffgehalt eines Mineralwassers ist abhängig von den Gesteinsarten und davon ob Kohlensäure vorhanden ist. Tiefe des Mineralwasservorkommens und vulkanisches Gestein führen zu höheren Kohlensäuregehalten. |
| In der Mineralwasserverordnung werden Mindestgehalte an bestimmten Mineralstoffen vorgeschrieben. Mineralwasser ist eine wichtige Quelle für Kalzium und Magnesium. Aber auch Eisen, Jod und Fluor sind erwünschte Mineralstoffe, die aus Mineralwasser aufgenommen werden. Andere Mineralstoffe, wie Natrium oder Chlorid sollten dagegen nicht in zu hohen Konzentrationen enthalten sein, denn Sie werden auch über andere Lebensmittel aufgenommen und können den Blutdruck beeinflussen. Aus diesem Grund sollten Menschen mit erhöhtem Blutdruck beim Kauf von Mineralwasser auf einen Natriumgehalt von unter 20 mg/l achten. Außerdem hat das Natrium noch eine Wasser bindende Eigenschaft, das heißt, dass Menschen die ihr Körpergewicht reduzieren möchten unnötiges Wasser (Gewicht) einlagern. Auch Schadstoffe wie Nitrat können im Mineralwasser vorhanden sein, wer sicher gehen will, dass nur maximal 10 mg/l Nitrat enthalten sind, sollte auf den Hinweis „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ achten. Ein zu hoher Nitratgehalt kann zu Vergiftungserscheinungen führen, wie Schwäche, Schwindel und Übelkeit. Hier geht es zu den Testergebnissen (PDF) | |
![]() | Ist Mineralwasser gleich Mineralwasser? Man unterscheidet verschiedene Mineralwasser bzw. deren Verkehrsbezeichnungen: |
Neben den Mineralwässern sind noch Quellwasser (Abfüllung direkt an der Quelle), Tafelwässer (künstlich hergestellte Mineralwässer) und Heilwässer (unterliegen dem Arzneimittelgesetz) auf dem Markt. Was macht ein gutes Mineralwasser aus? Die Mineralstoffe in Mineralwasser gelten aus ernährungsphysiologischer Sicht als gut verwertbar und können somit helfen, den täglichen Bedarf an bestimmten Mineralstoffen zu decken. Beim Kauf sollten Sie zunächst einen Blick auf das Etikett werfen: Der Kalziumgehalt eines „guten“ Mineralwassers sollte pro Liter bei 200mg liegen und der Magnesiumgehalt bei ca. 100 mg/l; besonders günstig ist ein Verhältnis von 2:1 von Kalzium zu Magnesium. Der Gehalt an Hydrogencarbonat (wichtig für den Säure-Basen-Ausgleich) sollte bei etwa 1000 mg/l liegen. Sie können auch auf folgende Deklarationen achten: „Hoher Gehalt an Mineralstoffen“: mind. 1.500 mg Mineralstoffe pro Liter „Bicarbonathaltig“: über 600mg Hydrogencarbonat „Kalziumhaltig“: mehr als 150 mg Kalzium/Liter „Magnesiumhaltig“: mehr als 50mg Magnesium/Liter Sportler sollten besonders auf den Mineralstoffgehalt des Mineralwassers achten, dass sie beim oder nach dem Sport trinken, um einen Ausgleich der verlorenen Mineralstoffe gewährleisten zu können. Da durch starkes schwitzen viele Mineralstoffe verloren gehen, insbesondere Natrium, brauchen Sportler nicht auf ein natriumarmes Wasser zu achten. | |
![]() | Wellness- und Fitnessdrinks Gleich im Regal neben dem Mineralwasser findet sich eine Vielzahl von sog. Wellness- und Fitnesswässern. Das Angebot reicht von aromatisierten Mineralwässern bis hin zu Getränken mit zusätzlichem Fitnessnutzen. |
| Hier ist es besonders wichtig, die Zutatenliste unter die Lupe zu nehmen, denn diese Getränke sind in der Regel vor allem eins: reich an Zucker! Dieser wird oft getarnt, indem „natürliche Fruchtsüße“, „Süße aus Äpfeln, Birnen...“ etc. angegeben wird. Letztendlich bedeuten all diese schönen Umschreibungen aber auch nichts anderes als Glucose und/oder Fructose – also Zucker und somit Kalorien. Auch fertige Apfelsaftschorlen mit hohem Fruchtsaftanteil liefern relativ viele Kalorien, besonders wenn man größere Mengen davon trinkt. Selbstgemixte Apfelschorlen im Verhältnis 3 Teile Wasser zu 1 Teil Saft bleiben die beste Wahl. Wenn Sie sich für ein Wasser mit Geschmack entscheiden, wählen Sie mit Fruchtsaft oder Tee aromatisierte Mineralwässer und achten Sie auf den Kalorien- und Zuckergehalt. Fitness- oder Energiedrinks werden Stoffe wie Guarana, Taurin und/oder Koffein zugesetzt, die die Leistungsfähigkeit fördern sollen. Ein Inhaltsstoff überwiegt hier oft: Zucker. Auch die meist reichlich verwendeten künstlichen Aromen machen diese Getränke nicht empfehlenswerter. | |
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