![]() | Inzwischen wissen wir es alle: Viel trinken hält gesund und ist gut für die schlanke Linie. Auch dass es am besten Wasser sein sollte, das unseren Bedarf an Flüssigkeit von 1,5-2 Litern täglich decken sollte, ist bekannt. Aber mal ehrlich, man kann doch nicht den ganzen Tag über nur Wasser trinken. |
| Wir haben verschiedene Säfte und Erfrischungsgetränke für Sie unter die Lupe genommen, damit Sie etwas Abwechslung im Glas haben aber dennoch die guten Getränke von den weniger guten unterscheiden können. Hier geht es zu den Testergebnissen (PDF) | |
![]() | Saft Als Saft dürfen nur die Säfte bezeichnet werden, die einen Fruchtanteil von 100% besitzen. Dabei werden die Säfte in unterschiedliche Kategorien unterteilt: Unter Frischsaft versteht man einen Saft, der frischgepresst worden ist und dann abgefüllt wurde. |
| Dieser Saft darf nicht lange erhitz werden und muss auf schnellstem Wege zum Endverbraucher gelangen, da er nicht lange haltbar ist und in wenigen Tagen verbraucht werden muss. Frischsaft ist ein wenig verarbeiteter Saft und enthält noch viele Vitamine und Mineralstoffe. Im Lebensmittelhandel findet man diesen Saft eigentlich nur dann, wenn er dort selbst mit Hilfe von Fruchtsaftpressen hergestellt wird. Gekühlter Frischsaft ist durch Pasteurisation wärmebehandelter Saft (vergleichbar mit Frischmilch). Der Saft wird schonend auf eine Temperatur von 80°C gebracht, einige Sekunden erhitz und dann schnell auf eine Temperatur von + 4°C abgekühlt. Dieses Verfahren mindert unliebsame Bakterien. Dieser Saft muss in einer andauernden Kühlkette in den Handel gebracht werden und verkauft werden, Sie finden ihn im Supermarkt in der Kühltheke. Direktsaft ist der in Deutschland am häufigsten angebotene Saft. Er wird im Ursprungsland gepresst und dann stark erhitzt, so dass er ohne Kühlung mehrere Monate bis zu einem Jahr lang gelagert werden kann. Direktsaft kann auch eingefroren transportiert werden und dann abgefüllt werden. Dieser Saft hat Qualitätsmängel da er schon stark und lange erhitzt worden ist, der Gehalt an Vitaminen ist nicht so hoch wie bei frisch gepresstem Saft oder Frischsaft. Saft aus Saftkonzentrat Mit Hilfe der Saftkonzentration ist es möglich, exotische Säfte preisgünstig nach Deutschland einzuführen. Dem Saft wird nach der Pressung das Wasser entzogen, so dass sein Volumen um 80% sinkt. Er wird dann tiefgefroren und verschickt. Im Verbraucherland wird das Konzentrat wieder aufbereitet und es können noch Zucker und Vitamine hinzugefügt werden. Dieser Saft wird wie Direktsaft angeboten, muss aber mit der Deklaration „aus Fruchtsaftkonzentrat“ gekennzeichnet werden. Alle diese Säfte sollten am besten in Form von Saftschorle, die in einem Verhältnis von 2 Teilen Wasser zu einem Teil Saft gemischt worden sind, getrunken werden, besser noch wäre ein Verhältnis von 3:1. Denn Saft liefert aufgrund des Fruchtzuckers relativ viele Kalorien (z.B. Apfelsaft 57 kcal pro 100g, ein halber Liter (2 Gläser) wären 285 kcal, was in Etwa einer halben warmen Mahlzeit entspricht). Während einer Diät sollten Sie also nicht mehr als ein Glas puren Saft pro Tag trinken (Ausnahme: Sie vertragen kein rohes Obst). Nektar und Fruchtsaftgetränke Manche Obstsorten eignen sich nicht für die Saftherstellung aufgrund ihres hohen Fruchtmarkanteil oder der Fruchtsäure. Diese Früchte werden zu Nektaren verarbeitet. Das Fruchtmark wird fein püriert und zu Eisblöcken gefroren. Hierfür eignen sich besonders Bananen, Mangos, Pfirsich, Kirschen, Ananas und Erdbeeren. Nektare haben einen Fruchtanteil von 25-50%. Der Rest ist Wasser und Zucker. Nektar ist häufig sehr preisgünstig, da er zum größten Teil aus Wasser besteht. Dies ist auch der Grund warum Nektar nicht in großen Mengen während einer Diät getrunken werden sollte, wenig Nährstoffe bei relativ hoher Kalorienzahl wirken sich nicht so gut auf die tägliche Nährstoffbilanz aus, deshalb gilt: lieber nur ein Glas pro Tag. | |
![]() | Smoothies Seit ein paar Jahren gibt es diese Saftshakes in Bars, Cafés etc. und seit neustem findet man sie auch meist in kleinen 250ml Flaschen im Supermarkt. Anders als Obstsäfte, die aus gepressten Früchten bestehen, werden Smoothies aus ganzen pürierten Früchten hergestellt. Bis auf Kerne und Schale werden die ganzen Früchte püriert und höchstens noch mit direkt gepresstem Saft verdünnt. |
| Die Konsistenz ist etwas dickflüssig. Weil sie aus ganzen Früchten bestehen, haben Smoothies üblicherweise mehr wertvolle Inhaltsstoffe als Säfte: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe sind in großen Mengen enthalten. Smoothies gibt es in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, meist werden viele verschieden Fruchtsorten gemixt. Ein guter Smoothie enthält keinen Zuckerzusatz und keine Farb- oder Konservierungsstoffe. Bei der industriellen Herstellung werden Smoothies pasteurisiert (kurz erhitzt), um sie haltbarer zu machen, die meisten Nährstoffe bleiben dabei erhalten. Dennoch sollten Smoothies einmal geöffnet schnell verzehrt werden. Aufgrund ihrer Reichhaltigkeit sind Smoothies nicht als Getränke anzusehen, sondern eher als handlicher Obstsnack für Zwischendurch. | |
![]() | Limonaden und Erfrischungsgetränke Unter Limonaden und Erfrischungsgetränken versteht man Getränke wie Cola, Fanta, Sprite, Zitronenlimonade, Eistee, Energiedrinks und viele mehr. Diese haben einen hohen Zuckeranteil und sollten daher nicht als Getränk zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes dienen sondern eine Ausnahme darstellen. |
| Ein bis maximal zwei Gläser am Tag können als Abwechslung zu Wasser bedenkenlos getrunken werden; während einer Diät sollte allerdings ganz auf herkömmliche Limonaden und Erfrischungsgetränke verzichtet werden. Ein hoher Verzehr liefert viel Energie und unnötige Kalorien, die der Körper in Form von Fett speichert. Für den Flüssigkeitshaushalt sollten daher vorwiegend Wasser oder verdünnte Säfte getrunken werden. Es gibt auch energiereduzierte Erfrischungsgetränke (oft als „light-Getänke“ bezeichnet), diese sollten aber auch nicht literweise getrunken werden, da ein sehr hoher Verzehr aufgrund der enthaltenen Süßungsmittel abführend wirken kann. Am Beispiel von Cola light wird dieses besonders deutlich: Cola light enthält zwar weniger Zucker als herkömmliche Cola, da ein Zuckeraustauschstoff verwendet wurde, andererseits sind aber weitere Inhaltsstoffe, wie Koffein und Phosphor enthalten. Beide sind sogenannte Kalzium-Killer und führen dazu, dass nicht genügend Kalzium in die Knochen eingelagert werden kann. Als etwas andere Erfrischungsgetränke gelten die Wellness-Getränke beispielsweise mit Aloe Vera, Kefir, Kambucha, Ginko und viele mehr. Durch diese Getränke soll man besonders gesund leben und sich besonders wohlfühlen. Ein relativ neues Trendgetränk ist die Bionade. Diese besondere Limonade wird durch Fermentation von Malz und Wasser gewonnen und enthält weniger Zucker als andere Limonaden. Außerdem ist sie aus biologischen Zutaten hergestellt und enthält keine Zusatzstoffe und kein Phosphor. Bionade wirkt isotonisch und enthält Kalzium und Magnesium. Insgesamt ist sie eine gute Alternative zu Limonade und kann ab und zu als Abwechslung anstelle eines Glases Wasser getrunken werden. Auch bei Wellness-Getränken ist es wichtig, einen Blick auf die angegebene Nährstoffzusammensetzung zu achten: Hat das Getränk weniger als 60 kcal kann ein Glas pro Tag getrunken werden, liegt der Kaloriengehalt sogar unter 40 kcal dürfen es ruhig zwei Gläser sein. | |
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