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Eiskalter Sommer

 

Auch wenn das Wetter derzeit eher Kaminstimmung verbreitet, rein meteologisch haben wir derzeit Sommer und keine Eiszeit. Gerade wegen des Sommers aber haben wir momentan natürlich Eis-Zeit. Eis ist eine schöne, leckere Erfrischung an heißen Sommertagen. Wer gönnt sich nicht gerne unterwegs oder zu Hause ein kaltes Intermezzo. Wer „auf Diät“ ist weiß aber, dass hier Vorsicht geboten ist, da das leckere Eis eine böse Kalorienfalle sein kann. Wir möchten Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie sich dennoch ab und zu ein Eis gönnen können, ohne dass die Waage gleich Alarm schlägt.

(PDF) zu den Testergebnissen von Eiscremes

Achten Sie in einer Eisdiele darauf, dass Sie Frucht-Eis oder Joghurt-Eis wählen und verzichten Sie bitte auf die Portion Sahne. Essen Sie nicht mehr als drei Kugeln, auch wenn Sie einen großen Eisbecher nehmen. Bestellen Sie Eisbecher mit Früchten, beispielsweise haben zurzeit Beeren Saison.

Bei Eis aus der Tiefkühltruhe können Sie auf Light-Produkte zurückgreifen. Außerdem sollten Sie immer darauf achten, an welcher Stelle die Kalorien reduziert wurden. Günstig sind Eissorten, die in ihrem Fettanteil reduziert sind. Diabetiker-Eis ist daher nicht so gut, da die Kalorienreduktion bei den Kohlenhydraten erzielt wurde und das Eis speziell für Personen mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) gedacht ist. Ein weiterer Indikator ist die Bezeichnung des Eises. Die Kennzeichnung „Eis mit Bourbon Vanille“ deutet auf einen ziemlichen Unterschied hin im Vergleich zu „Eiscreme mit Bourbon Vanille“. Denn hinter der Bezeichnung „Creme“ versteckt sich immer ein höherer Fettanteil!

Das deutsche Lebensmittelrecht ist leider sehr genau und deshalb manchmal auch schwierig zu durchschauen. Deswegen schlüsseln wir Ihnen jetzt in einem kurzen Überblick in die Bezeichnungen der für Deutschland gültigen Speiseeisverordnung auf:

  • Einfacheiscreme: mindestens 3 Prozent Milchfett
  • Eiscreme: mindestens 10 Prozent Milchfett
  • Eis mit Pflanzenfett: mindestens 3 Prozent pflanzliches Fett und gegebenenfalls deutlich wahrnehmbarer Fruchtgeschmack
  • Fruchteiscreme: mindestens 8 Prozent Milchfett und deutlich wahrnehmbarer Fruchtgeschmack
  • Frucht-Eis: Fruchtanteil mindestens 20 Prozent, bei Zitrusfrüchten mindestens 10 Prozent
  • (Frucht)-Sorbet: Fruchtanteil mindestens 25 Prozent, bei Zitrusfrüchten 15 Prozent. Milch oder Milchbestandteile werden nicht verwendet.
  • Milch-Eis: mindestens 70 Prozent Milch
  • Rahm-Eis, Sahne-Eis, Fürst-Pückler-Eis: mindestens 18 Prozent Milchfett, bei neueren Herstellungen von Langnese z.T. auch nur 15 Prozent.
  • Creme-Eis: mindestens 50 Prozent Milch und auf einen Liter Milch mindestens 270g Vollei oder 90g Eigelb. Es enthält kein zusätzliches Wasser.

Während einer Diät zu bevorzugen ist also Sorbet, Einfacheiscreme und Frucht-Eis. Auf Rahm-, Sahne- und Creme-Eis sollten Sie verzichten.

 

Bei Eis am Stiel haben i.d.R die Sorten aus Wasser-Eis oder Fruchtsaft weniger Kalorien. Bei diesen sollten Sie auf die Zutatenliste schauen und dort den Zuckeranteil prüfen. Steht dieser an der zweiten Stelle, enthält das Eis (zu) viel Zucker.

Eis aus Joghurt in der Waffel oder am Stiel ist kalorienärmer als Sahneeis und kann ab und an in den Tagesplan mit eingebaut werden.

Das VidaVida-Expertenteam hat hier für Sie eine kleine Vorauswahl getroffen, damit Sie unterwegs auf Nummer sicher gehen können und wissen, worauf Sie sich beim Eiskauf einlassen.

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