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VidaVida Müsli Test

Wie gesund starten Sie wirklich in den Tag?
– VidaVida Müsli Test


Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König usw. – das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Es soll uns Power für den Tag geben und lecker und gesund sein.
(PDF) Zu den kompletten Müsli Testergebnissen

Sehr beliebt bei Jung und Alt sind Müslis, Frühstücksflocken oder Cerealien. Die Auswahl in verschiedenen Supermärkten, Naturkostläden und Reformhäusern ist recht groß und leider auch ziemlich unübersichtlich. Denn nicht immer bedeutet Müsli auch gesund und empfehlenswert. Beispielsweise versteckt sich oft ganz schön viel Zucker oder verstecktes Fett in einer Müsliportion. Haben Sie schon Ihr Lieblingsmüsli gefunden? Dann schauen Sie doch einmal, ob es im VidaVida-Müslitest bestanden hat. Falls Sie noch auf der Suche nach Ihrem Energiespender am Morgen sind, helfen wir gerne mit, damit Sie eine gute Wahl treffen.
Flocken, Flakes, Crispies und Co.
Das hätte sich der „Erfinder“ des Müslis Maximilian Oskar Bircher-Benner wohl kaum träumen lassen, in welcher Variationsvielfalt es einmal Müslis und Flockenmischungen zu kaufen geben werden würde. Der Schweizer Arzt und Ernährungswissenschaftler machte die Speise aus Haferflocken, Nüssen und Obst um 1900 in einem Zürcher Sanatorium und auf zahlreichen Vorträgen bekannt. Seither hat das Müsli international seinen Siegeszug angetreten und sich als gesunde, schnelle und kraftspendende Mahlzeit – nicht unbedingt nur zum Frühstück – einen festen Platz in unserem Mahlzeitenangebot erobert.

Von Müsli sprechen wir eigentlich bei jeder erdenklichen Kombination von Flocken, Nüssen mit oder ohne Früchten, Kernen usw. neuerdings findet man in Müsli Crispies, Schokostücken usw. Da sich heutzutage nur wenige Menschen die Mühe machen, Haferkörner selbst in einer Flockenquetsche zu Haferflocken zu drücken und sich Müsli selbst nach Geschmack mischen, konnte sich ein vielfältiges Angebot im Handel entwickeln. Somit ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Allergiker kommen beim Angebot im Naturkostladen oder Reformhaus auf ihre Kosten. 
Auf die Mischung kommt es an
Entscheidend beim Müslikauf ist neben dem persönlichen Geschmack die Zusammensetzung des Müslis. Werden Vollkornflocken verwendet, ist die Qualität der Kohlenhydrate gleich viel höher als bei normalen Getreideflocken. Besteht ein Müsli mehr aus getrockneten Früchten als aus Getreide steigt der Zuckergehalt erheblich, was natürlich immer noch besser ist, als wenn der Zucker zugesetzt worden ist. Letzteres geschieht häufig nahezu unbemerkt durch Honigzusatz oder durch Fruchtzucker. Ebenso entscheidend ist der Verarbeitungsgrad von Frühstückscerealien, denn Cornflakes, Crispies und Co. durchlaufen mehrere Arbeitsgänge, die den Wert des ursprünglichen Getreides beeinflussen. Aber auch hier sind Mischungen mit Vollkornflakes den klassischen Flakes aus Mais vorzuziehen, da sie den Blutzuckerspiegel nicht so rasant ansteigen lassen.

Vielleicht essen Sie gerne Müsli mit Bananen- und Kokos-Chips? Dann haben Sie sich einige gesättigte Fettsäuren in die Müslischale geholt, diese sind in Kokosfett als natürlicher Bestandteil enthalten und Bananenchips werden mit Kokosfett verarbeitet. Da Milch – mit der Müsli in den meisten Fällen gegessen wird – ebenfalls hauptsächlich gesättigte Fettsäuren liefert, ist es für Menschen mit erhöhten Blutfettwerten sinnvoll, ein Auge auf die Fettsäurelieferanten des Müslis und die Art der Fette zu werfen. Auch wenn „gehärtetes Fett“ in der Zutatenliste zu finden ist, sollte man lieber die Finger davon lassen.

Wer abnehmen möchte, sollte sich Müslis aussuchen, die keine oder nur wenig Nüsse enthalten, natürlich liefern Nüsse „gute Fette“ und Vitamine. Aber mit Nüssen wird ein Müsli schnell zur „Diätbremse“. Hilfreich wäre es, das Nuss-Müsli beispielsweise nur ein paar Mal pro Woche zu verzehren und an den übrigen Tagen eines ohne Nüsse zu wählen. Auch reichlich Trockenfrüchte lassen den Energiegehalt eines gesunden Flockenmixes in die Höhe schnellen, hier ist weniger mehr, von Schokomüslis ganz zu schweigen...

Wer sich etwas besonders Gutes tun möchte greift zu Produkten mit Zusatznutzen, bei Müslis hoch im Kurs stehen solche mit prebiotischem Effekt. D.h. es werden zusätzlich Ballaststoffe zugesetzt, in der Regel Inulin oder Oligofructose. Diese wirken sich positiv auf die Darmtätigkeit und die Darmflora und somit auf die Gesundheit aus.

Abschließend bleibt zu sagen, dass auch für Müsli gilt: Die Vielfalt macht´s. Variieren Sie ab und zu zwischen verschiedenen Müslis bzw. Zutaten, die Sie selbst zu Ihrem Müsli mischen. Wählen Sie fettarme Milch oder fettarmen Joghurt für die Zubereitung und vergessen Sie das obligatorische Stück Obst nicht, um dem Körper zu einem gelungenen Start in den Tag zu verhelfen.  

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