Intervallfasten oder auch intermittierendes Fasten genannt, soll helfen Gewicht zu reduzieren. Zudem soll es laut ersten Studienergebnissen einer Vielzahl von Krankheiten vorbeugen. Wie funktioniert diese Fasten-Methode und wäre das auch für Sie der richtige Weg zur Wunschfigur?

Das VidaVida-Fazit zum Intervallfasten

Auch wenn das Intervallfasten für die Prävention von Krankheiten ein vielversprechender Ansatz zu sein scheint, so handelt es sich doch um eine Fastenmethode. Das Fasten zur Gewichtsreduktion empfehlen wir grundsätzlich nicht. Wie bei jeder anderen Abnehm-Methode auch, gibt es Versprechungen, denen Sie skeptisch gegenüber sein sollten. So wird beim Intervallfasten, je nach Quelle, gern so getan, als könnten Sie in den Essphasen praktisch alles essen, worauf Sie Lust verspüren. Tatsächlich aber funktioniert das Intervallfasten nur dann, wenn Sie in den Phasen der Nahrungsaufnahme nicht mehr als üblich essen. Auch müssen Sie sich an die Regeln einer gesunden Ernährung halten. Pizza, Burger, Schokolade und Süßigkeiten werden auch hier tabu sein.

Dass Sie zwischendurch essen dürfen, macht das Intervallfasten zwar zu einer milden Fastenmethode, dennoch ist der Verzicht auf Nahrung und die Einschränkung der Mahlzeitenfrequenz für viele Menschen einfach zu hart und auch vollkommen unnötig. Wir von VidaVida plädieren eher für viele kleine Mahlzeiten.  Diese verhindern effektiv Heißhungerattacken. Welche Methode Sie auch wählen, entscheidend ist, dass diese in Ihren Alltag passt und für Sie machbar ist. Wer schlecht mit langen Essenspausen und einer geringen Mahlzeitenfrequenz klar kommt, der lässt sich lieber gleich einen reichhaltigen Speiseplan erstellen, mit dem Sie langsam, aber dafür stetig Gewicht verlieren können. Besonders wenn Sie viel Gewicht verlieren möchten, sollten Sie eine Methode wählen, die Sie gut durchhalten können.

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So funktioniert Intervallfasten

Beim Intervall-Fasten wird im Unterschied zum klassischen Fasten in unterschiedlichen Zeitabschnitten gegessen, danach folgen unterschiedlich lange Ess-Pausen. Eine Methode ist die 16:8 Diät. Hier darf nach einer 16-stündigen Essenspause in einem Zeitfenster von 8 Stunden gegessen werden. Wer beispielsweise nach 18 Uhr am Abend nichts mehr ist, nutzt die nächtliche Essenspause und darf dann um 10:00 Uhr morgens mit dem Frühstück starten.

Eine weitere Methode ist das 5:2 Fasten. Hier darf an fünf Tagen in der Woche normal gegessen werden, an zwei Tagen in der Woche wird die Nahrungszufuhr stark gedrosselt. Frauen dürfen an diesen 2 Tagen nur jeweils 500 Kalorien, Männer 600 Kalorien aufnehmen. Dazu wird reichlich Wasser und ungesüßter Tee getrunken. An den Fastentagen sind Energieträger wie Brot, Nudeln oder Reis verboten.

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Wie wirkt das unterbrochene Fasten?

Die längeren Essenspausen stressen oder trainieren unseren Körper und sollen so den Fett- und Zuckerstoffwechsel verbessern. Wir sind es gewohnt, dass Nahrung immer und überall verfügbar ist. Unsere Vorfahren aber schlemmten, wenn es etwas zu essen gab und hungerten, wenn dies nicht der Fall war. Unser Körper ist demnach an Hungerperioden angepasst. Dann werden Energiereserven aus den Organen mobilisiert und aufgebraucht. Der Effekt ist ein Stoffwechseltraining, ähnlich wie das Training beim Sport. Intervallfasten hat den Vorteil, dass Muskelmasse nicht abgebaut und auch der Stoffwechsel nicht gedrosselt wird. So bleibt der Jo-Jo-Effekt aus.

Die geringere Mahlzeitenfrequenz soll zudem die Fettverbrennung so effektiv ankurbeln, dass auch das Fett an den so genannten Problemzonen zum Schmelzen gebracht wird. Allerdings steht der wissenschaftliche Beweis für diese Wirkungen des Intervallfastens noch aus – diese Annahmen gelten also nicht als gesichert.

Für wen ist Intervall-Fasten geeignet?

Nicht geeignet ist das Intervallfasten grundsätzlich bei Personen mit Vorerkrankungen. Schwangere, Stillende und Frauen mit Kinderwunsch sollten das Intervallfasten nicht durchführen. Auch müssen Sie sich fragen, ob das Intervallfasten gerade in Ihr Leben passt. Wer sowieso stark unter Druck steht und sich durch seinen Alltag gestresst fühlt, der wird den Stress durch das Fasten sicherlich nicht gut durchhalten.

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