Was wäre die Grillsaison ohne Ketchup und BBQ-Sauce? Würstchen pur – undenkbar! Ketchup genießt aber alles andere als einen guten Ruf. Wie gefährlich sind Ketchup, Dips und Grillsaucen also für unsere Figur?

Die gute Nachricht vorab: Auch während einer Diät brauchen Sie nicht auf Ketchup, Dips und Co. verzichten. Wie bei so Vielem, kommt es wieder einmal mehr auf die verzehrte Menge an. Gegen einen Klecks roter Soße ist also nichts einzuwenden. Manche Dips können Ihre Diät sogar unterstützen.

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Tomaten-Ketchup: ein Figurkiller?

Wie Sie wissen, kommt der Klassiker des Grillvergnügens mit reichlich Zucker im Gepäck daher. Aber es gibt durchaus Unterschiede. Vergleichen Sie Nährwertangaben und Zutatenlisten einzelner Produkte: Je weniger Zutaten (vor allem in Bezug auf Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Verdickungsmittel), je weiter hinten Zucker in der Zutatenliste steht und je niedriger der Zucker- bzw. Kohlenhydratanteil in der Nährwerttabelle ist, desto eher darf dieses Produkt in Ihren Einkaufswagen.

VidaVida-Tipp: Geben Sie nicht wahllos viel Ketchup auf Ihren Teller. Messen Sie mit Hilfe eines Esslöffels ab: 1-2 Esslöffel reichen aus, um ein Grillwürstchen oder eine Fleischportion schmackhaft zu machen.  Überlegen Sie, ob Senf eine Alternative für Sie wäre.

BBQ-Sauce und andere Würzsoßen unter der Lupe

Honig-Senf-Soße, würzige Rauchsauce, Knoblauchsoße oder Schaschlik-Sauce – auch hier ist guter Rat teuer. Unbedingt von Vorteil: Zutatenliste checken, Nährwerte vergleichen! In der Regel liefern rote Soßen auf Tomatenbasis weniger Fett als weiße, cremige Soßen. Prüfen Sie aber auch hier den Zuckeranteil.

VidaVida-Tipp: Selber machen spart Zusatzstoffe, Fett und Zucker – es ist auch wirklich gar nicht schwer.

Für einen leckeren Tomatenketchup brauchen Sie:

600 g reife Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
5 Pimentkörner
1 Zimtstange
2 Stück Sternanis
1 Prise Chillipulver
1 Prise Currypulver
1 Prise Salz
100 ml Apfel- oder Rotweinessig
1 TL Agavendicksaft

Zubereitung:

Die Tomaten waschen, jeweils den Strunk entfernen und würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und zerkleinern.  Alles mit Hilfe eines Stabmixers oder einer Küchenmaschine pürieren. Das Püree in eine beschichtete Pfanne mit hohem Rand geben, Gewürze hinzufügen und zum Kochen bringen. Auf kleiner Stufe ca. 40 Minuten lang bei offenem Deckel unter Rühren einkochen. Mit Essig und Agavendicksaft abschmecken. Wenn Sie eine ganz glatte Soße wünschen, können Sie diese durch ein Sieb streichen. Füllen Sie den Ketchup in ein sauberes Glas oder eine Flasche ab.

Dips, Sour-Creme und ihre Freunde in weiß

Die meisten Fertigprodukte fallen durch eine Vielzahl von Zusatzstoffen auf. Selbstgemachte Dips hingegen können Ihre Diät sogar unterstützen, denn sie können als zusätzlicher Eiweißlieferant durchaus eine Mahlzeit aufwerten. Dips aus Magerquark, Joghurt oder auch auf Basis von Schmand und Saurer Sahne sind figurfreundlich und im Handumdrehen hergestellt.

Frischer Kräuterquark oder auch Sour-Creme passt übrigens auch super zu gegrillten oder gebackenen Kartoffeln und Kartoffelspalten – da kann die fette Mayo einpacken!

VidaVida-Tipp: Legen Sie sich ein Kräuter-Beet an oder ziehen Sie Kräuter auf der Fensterbank. Mit frischer Petersilie, Schnittlauch, Minze und Co. bringen Sie Geschmack in Dips und Soßen. Auch Kräuterbutter lässt sich mit Hilfe eines Pürierstabs gut selbst herstellen.

Wer auf gesättigte Fette und Zucker verzichten möchte, kann satt zu Ketchup und Fertigsoßen zu Pesto greifen: Zu gegrilltem Geflügelfleisch oder Fisch passt (evtl. leicht mit Wasser verdünntes) Basilikum- oder Rucola-Pesto hervorragend.

Ein neuer Stern am Dip-Himmel: Wer es orientalisch mag, darf gern zu Hummus als Dip zu Gemüse greifen. Hummus besteht hauptsächlich aus Kichererbsen, die gut sättigen und wertvolles pflanzliches Eiweiß liefern. Mit 100 g Hummus liegen Sie zwar bei ca. 166 kcal, werden aber auch statt bei guter Nährstoffqualität.

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