Lebensmittel, die durch Fermentieren verarbeitet wurden, sollen die Darmflora stärken und das Immunsystem unterstützen. Hilft es auch beim Abnehmen? Was ist dran am Fermentier-Trend? Wir klären auf…

Beim Fermentieren werden z.B. Bakterien eingesetzt, die ein Lebensmittel verarbeiten. Sie verdauen es quasi vor, um es für uns bekömmlicher zu machen. Milliarden von Mikroorganismen landen durch den Verzehr in unserem Darm und unterstützen den Stoffwechsel von innen heraus.

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Täglich begegnen uns fermentierte Lebensmittel

Käse, Joghurt, Brot, Bier oder Sauerkraut würde es ohne gezielten Bakterieneinsatz nicht geben. Seit Jahrtausenden beschäftigt sich die Menschheit mit dieser Möglichkeit der Lebensmittelverarbeitung und perfektioniert das Vorgehen. Damals wusste man noch nicht, dass es um bestimmte Bakterien geht – aber durch das Ausprobieren lernten unsere Vorfahren, wie man wertvolle Inhaltsstoffe aus dem rohen Lebensmittel für längere Zeit nutzbar macht.

Millionen Bakterien mit jedem Bissen

Mit dem Verzehr fermentierter Lebensmittel landen die arbeitenden Bakterien irgendwann in unserem Darm. Die sogenannten Probiotika unterstützen unsere natürliche Darmflora. Forscher gehen davon aus, dass unser Darm eine entscheidende Rolle bei unserer körperlichen Gesundheit spielt. Ein ausgeglichener Darm sorge somit unter anderem für ein gestärktes Immunsystem.

Der Darm im Zentrum des Abnehmens

Wie wir aufgenommene Nahrung verarbeiten, wie wir Nährstoffe verwerten und wie fit wir uns fühlen, hängt eng mit dem Darm zusammen. So kann man annehmen, dass ein gesunder Darm eine gesunde Abnahme fördert. Zu einem gesunden Darm gehört eine ausgewogene Ernährung.

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Darmgesundheit fördern

Man sollte den Fokus nicht nur auf ein Lebensmittel, eine Ernährungsweise oder in diesem Fall eine Verarbeitungsart legen. Ein ausgeglichener Körper besteht aus einer bunten Ernährung mit komplexen Kohlenhydraten, wertvollen Fetten und essentiellem Eiweiß.

Fermentieren – Trend oder richtig gesund?

Anders als andere Superfood-Trends wurde Fermentieren über Jahrtausende hinweg perfektioniert. Definitiv ein Trend, der sich als richtig gesund herausstellt!

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Rezept-Tipp: Sauerkraut selbst machen

Zutaten für ca. 1 kg Sauerkraut

  • 1 Kopf Weißkohl
  • 15 g Salz
  • Einmachglas

Kohl in zwei Hälften schneiden und den Strunk aus der Mitte entfernen. Die Hälften mit dem Gemüsehobel zu fein geschnittenem Kraut verarbeiten. Kraut in eine Schale mit Salz geben und mit den Fäusten „stampfen“. So lange arbeiten, bis das Kraut weich ist und sich so viel Wasser gebildet hat, dass das Kraut fast gänzlich bedeckt ist. Kraut in das Einmachglas geben und immer wieder fest am Boden andrücken. Im Anschluss das entstandene Wasser dazugeben. Zwischendurch das Glas fest auf den Tisch klopfen, damit alle entstandenen Luftblasen herausgelöst werden. Es sollte so wenig Luft wie möglich im Gefäß sein. Zuletzt das Glas verschließen. Zunächst die Gläser eine Woche lang bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach kühl und dunkel lagern. Nach circa drei Wochen ist das Sauerkraut verzehrfertig!

VidaVida-Rezepttipp: Hackfleischpfanne mit Sauerkraut

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