Eigentlich ist noch Spätsommer, aber der Herbst rüttelt schon kräftig an unserer Tür. Kulinarisch ist diese Jahreszeit spannend und abwechslungsreich, denn mit ihr kommen auch die Pilze. Nährstoffreich und trotzdem kalorienarm eignen sich frische Pilze besonders gut für die Diätküche.

Pilze: Die figurfreundliche Nährstoffquelle

Botanisch stellen die Pilze eine eigene Gruppe dar. Sie sind generell kalorienarm, eiweiß-, mineral-, und ballaststoffreich. Der Eiweißgehalt dieser Gewächse ist beachtlich: Champignons beispielsweise enthalten 4,1 g Eiweiß pro 100 g. Pilze liefern Vitamin D, B 2, Niacin, Folsäure und Panthotensäure. Sie sind mineralstoffreich, vor allem an Kalium, Eisen, Kupfer und Mangan. Trotz ihres Nährstoffreichtums sind Pilze absolute Schlankmacher, denn sie liefern gerade einmal 22 kcal pro 100 g. Bei Pilzgerichten sind also nicht die Pilze das Problem, aber oft werden sie mit schweren Rahmsoßen serviert, die das Kalorienkonto stark belasten. Versuchen Sie es doch einmal mit unseren schlanken Rezeptideen.

Achtung Wildpilze

Sie sind ein passionierter Pilzsammler? Wunderbar, dennoch müssen Sie sich beim Verzehr von Wildpilzen absolut sicher sein, dass es sich nicht um giftige Exemplare handelt. Wildpilze speichern Umweltschadstoffe wie Blei, Quecksilber und Kadmium und sie können radioaktiv belastet sein. Vor diesem Hintergrund sollte man nicht mehr als 250 g Wildpilze pro Woche essen.
Zuchtpilze, wie sie im Supermarkt oder auf Wochenmärkten zu kaufen sind, reichern diese Umweltgifte nicht an. Dennoch sollten Sie sich beim Pilzverzehr auf eine verträgliche Portion von 250-300 Gramm beschränken. Der Pilzgenuss könnte sonst zu einer schwer verdaulichen Angelegenheit werden. Grund hierfür ist das enthaltene Chitin, das vom menschlichen Verdauungssystem nicht aufgeschlossen werden kann. Lassen Sie sich dennoch auf keinen Fall vom Zubereiten abwechslungsreicher Pilzgerichte abhalten. Ob als Risotto oder mit asiatischem Flair, der Fantasie beim Zaubern von kalorienarmen Pilzgerichten sind keine Grenzen gesetzt.

Pilze in der Küche

Achten Sie beim Pilzkauf unbedingt auf Frische. Pilze sollten nicht fleckig, trocken schmierig oder schwarz verfärbt sein und keine Druckstellen aufweisen. Lagern kann man sie maximal 2 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Entfernen Sie dabei Plastikverpackung oder Plastikbeutel, da Pilze darin schwitzen und schneller verderben können. Im Gefriergerät können ganz frische Pilze bis zu acht Monate gelagert werden.

In der Diätküche sind die Früchte des Waldes sehr vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich als Gemüsebeilage, Hauptgericht (z.B. Pilzpfanne), Zutat in Suppen, Soßen, Aufläufen, Risottos oder zahlreichen anderen Gerichten. Wer es mag, kann z.B. Champignons auch roh verzehren. Viele andere Pilzarten enthalten jedoch Giftstoffe, die erst durch Erhitzen zerstört und unschädlich gemacht werden. Seien Sie ebenfalls vorsichtig beim Wiedererwärmen von gegarten Pilzen. Erwärmen sollte man diese nur dann ein zweites Mal, wenn man sie zuvor schnell abgekühlt und anschließend im Kühlschrank aufbewahrt hat. Natürlich sollte man sie dann auch schnell verzehren und beim Wiedererwärmen auf eine Temperatur von mindestens 70° C bringen.

Freuen Sie sich kulinarisch auf den Herbst und genießen Sie sich schlank mit den ausgewogenen Diätrezepten von VidaVida. Los geht´s.

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