Im Spätsommer haben Sie Hochsaison: Pflaumen und Zwetschgen. Durch Ihren hohen Ballaststoffgehalt sättigen sie gut und sind voller wertvoller Inhaltsstoffe. Sie bestehen zu 85% aus Wasser und liefern bei nur ca. 50 kcal pro 100 g reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, sind also sehr gesund und diättauglich

Pflaumen zählen zum Steinobst. Während des Wachstums entwickeln die Früchte eine Wachsschicht, die sie vor dem Austrocknen und vor schädlichen Mikroorganismen schützt. Die Früchte sind sehr vielfältig verwendbar. Ob Sie Pflaumen roh verzehren oder zur Herstellung von Mus, Kompott, Marmelade, Kuchen oder alkoholischen Getränken verwenden, bleibt Ihrer Fantasie überlassen. Reife Früchte halten im Kühlschrank einige Tage. Unreife Früchte können bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, so können sie besser nachreifen.

Die bekanntesten Unterarten der Pflaumen sind die Mirabelle, die Reneklode und die Zwetschge. Mirabellen sind hellgelbe bis hellgrüne, etwa kirschgroße runde Früchte. Die Reneklode ist größer, grünlich gefärbt und kugelförmig. Sie eignet sich besonders gut für die Herstellung von Marmelade. Die Zwetschge hat ovale, blauviolette Früchte. Zwetschgen sind etwas später reif als andere Pflaumenarten und eignen sich sehr gut zur Zubereitung von Kuchen, da ihr Fruchtfleisch nicht so schnell bei Hitze zerfällt.

Die Inneren Werte zählen

Pflaumen liefern in erster Linie Vitamin K und Kalium, daneben aber auch Vitamin C, Magnesium und Kalzium. Vor allem die zu den Polyphenolen zählenden Anthocyane sind in der Steinfrucht enthalten. Diese Anthocyane befinden sich überwiegend in der Schale der Frucht und sind für die blau-violette Farbe verantwortlich. Für den Menschen haben sie einen gesundheitlichen Nutzen, sie wirken antioxidativ und können so vor Krebs und Herzinfarkten schützen.

Pflaumen das Ballaststoffwunder

Aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts sind Pflaumen sehr gute Verdauungshelfer, besonders getrocknete Pflaumen helfen bei Verstopfung und Regulierung der Verdauung. Frische Pflaumen besitzen außerdem eine harntreibende Wirkung. Der hohe Ballaststoffgehalt kann auch zur Regulierung des Cholesterinspiegels beitragen, da Ballaststoffe Cholesterin an sich binden und somit vermehrt Cholesterin ausgeschieden wird. Außerdem bewirkt ein hoher Ballaststoffgehalt eine gute Sättigung, weshalb Pflaumen sehr gut in die Diätküche hineinpassen, z.B. als leckere, süße Zwischenmahlzeit, als Dessert oder schon morgens im Müsli – greifen Sie zu!

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