![]() | Sich himmelwärts recken und strecken, den Rücken zu einem Katzenbuckel wölben – das machen ca. 3 Millionen Deutsche. Es hat ein bisschen was von Stretching – geht aber weit über einfaches Dehnen hinaus. |
| Es ist wie Muskeltraining – kann aber viel mehr als den Körper formen und kräftigen. Es schult den Gleichgewichtssinn – sorgt aber vor allem für die innere Balance: Yoga. Das Erfolgsgeheimnis: Beim Training geht es nicht um Konkurrenz oder Leistung. Jeder führt die Posen so aus, wie er sie als wohltuend und richtig erspürt. Wer sich intensiv auf die Bewegungen und Atemtechnik einlässt, schult die Selbstwahrnehmung – und bekommt ganz nebenbei ein umfassendes Bodyshaping. Sie machen es noch nicht? Dann buchen Sie einen Kurs. Nur welchen? Ashtanga, Hatha oder Power-Yoga? Egal für was Sie sich entscheiden. Mediziner bescheinigen dem Yoga heilende Wirkung bei Schmerzen und psychosomatischen Erkrankungen. Yoga wirkt z.B. bei Depressionen wie ein Medikament - nur ohne Nebenwirkungen. Damit Sie sich als Anfänger im Dschungel der Yoga-Varianten zurechtfinden, hier eine Kurzbeschreibung der gängigsten Varianten. Hatha: Basis von allen anderen Yoga-Formen. "Ha" bedeutet Sonne, "tha" Mond. Das soll die Verbindung zwischen den männlichen und weiblichen Anteilen unterstreichen, die in uns stecken. Durch Körperübungen (Asanas) und Atemtechnik (Pranayama) werden Körper, Geist und Seele wieder in Einklang gebracht. Es ist geeignet für Anfänger und Kinder, da die Übungen ruhig durchgeführt werden und die Positionen lange gehalten werden. Asthanga: Eine sehr schweißtreibende und dynamische Variante, die einzelne Bewegungsabläufe zusammensetzt zu einem Ganzen. Den Körper aufzuheizen und dadurch Gifte auszuschwemmen und Organe zu reinigen ist hier das Ziel. Das harmonische Zusammenspiel von Atmung und Bewegung ist besonders wichtig. Geeignet für Menschen, die neben Geschmeidigkeit auch Kondition aufbauen wollen. Ein ausgeprägtes Körpergefühl sollte schon vorhanden sein. Power-Yoga: Ist eine sportliche Mischform aus Asanas kombiniert mit Aerobic, Stretching und Krafttraining. Alle Muskelgruppen werden umfassend mit fließenden Bewegungen trainiert. Ideal zum Ausgleich für einseitig belastende Sportarten. Sie legen Wert auf körperliche Fitness und suchen nach etwas Neuem? Dann sind Sie mit Power-Yoga an der richtigen Adresse. Kundalini: Die Lebensenergie Prana soll erweckt werden und frei fließen. Dieser Gedanke steht hinter Kundalini. Energiearbeit durch Atmung, Mudras (Handübungen), Klänge und Meditation steht im Mittelpunkt. Schwungvolle Bewegungen stimulieren die Energie, die am unteren Ende der Wirbelsäule schlummert. Wird sie geweckt windet sie sich um die Wirbelsäule herum nach oben zum Scheitelpunkt. Dabei aktiviert sie die 7 psychoenergetischen Zentren, die Hauptchakren, die für den freien Fluss der Lebenskräfte sorgen. Sie sind offen für Neues? Sie sind der Esoterik nicht abgeneigt? Probieren Sie es mit Kundalini. Iyengar: Hier brauchen Sie Kraft, Geduld und noch vielmehr Disziplin. Denn keine andere Form nimmt es so genau mit der Ausführung der Positionen – perfekt für Leute mit Muskel- und Gelenkschmerzen. Iyvengar-Yoga eignet sich auch als Physiotherapie, da medizinisch-anatomische Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Für Schmerzpatienten und Puristen genau das Richtige. | |
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