VidaVida

Benutzername


Passwort


Bewegung

Aquajogging: gelenkschonende Fettverbrennung

Aquajogging oder anders ausgedrückt „Laufen im Wasser“ hat sich neben den herkömmlichen Ausdauersportarten Laufen, Schwimmen, Rad fahren, Skilanglauf und Walking als eigenständiges, gesundheitsorientiertes Bewegungstraining etabliert.
Da das Aquajogging die Nachteile der anderen Ausdauersportarten, wie z.B. eine zu starke Belastung von Sprung-, Knie- und Wirbelsäulengelenken, durch den Auftrieb des Wassers „aufhebt“, eignet sich die Anwendung dieser Sportform nicht nur im Freizeit- und Breitensport, sondern auch im präventiven und therapeutischen Bereich. Unter Umständen ist Aquajogging sogar eine der wenigen sportlichen Tätigkeiten, die ein Verletzter überhaupt noch durchführen kann. Auf jeden Fall ist es sehr gut geeignet, um überflüssigen Pfunden an den Kragen zu gehen!

Ideale Kombination aus Ausdauer- und Muskelkräftigungstraining
Der vielleicht entscheidende Vorteil des Aquajoggings gegenüber fast allen anderen Freizeit-sportarten ist die Möglichkeit des gleichzeitigen Ausdauer- und Muskelkräftigungstrainings ohne Gelenkbelastung. In erster Linie wird sich also bei kontinuierlichem Training die Leistungsfähigkeit Ihres Herz-Kreislauf-Systems verbessern und Sie dadurch eine Erhöhung Ihrer allgemeinen Ausdauerleistungsfähigkeit erlangen.
Da beim Aquajogging eine Vielzahl von Muskeln beansprucht werden, kann man ein solches Training auch als Ganzkörpertraining bezeichnen. Durch die spezifischen Arm-, Bein- und Fußbewegungen sowie das Beibehalten der gestreckten Körperhaltung werden Ihre Waden-muskulatur, die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur, die Gesäß- und Hüftmuskulatur, die Bauch- und Rückenmuskulatur sowie die Schulter- und Armmuskulatur gekräftigt. Zudem wird bei regelmäßiger Ausführung Ihre Einatemmuskulatur (Zwerchfell und Rippenmuskulatur) gekräftigt und somit auch leistungsfähiger.

Weitere gesundheitsfördernde Effekte sind:

- Nachhaltige Anregung des Fettstoffwechsels durch den erhöhten Kalorienverbrauch im Wasser
- Schonung von Gelenken, Sehnen und Bändern
-  Entlastung von Wirbelsäule und Bandscheiben
-  Extrem niedrige Verletzungsgefahr
-  Geringer Mineralverlust durch geringe Schweißproduktion
-  Vorbeugung von Krampfadern durch einen ständig wechselnden Wasserdruck
-  Vorbeugung von Osteoporose durch die Erhöhung der Knochendichte
-  Stärkung des Immunsystems durch den Kältereiz des Wassers</ul>

Was benötige ich um Aquajogging zu machen?
Gerade für Anfänger erweist sich ein Auftriebsgerät, das ist eine Art Gürtel zum „Umschnallen“, als sinnvoll. Er soll gerade so viel Auftrieb verleihen, dass die Laufbewegung ohne schwimmerische Zusatzbewegungen ausgeführt werden kann. Die beiden gängigsten Geräte sind zum einen der „Aquajogger“, zum anderen der „Speedo-Belt“. Beim Kauf der so genannten „Aquajogging-Hilfe“ sollten Sie darauf achten, dass diese stufenlos verstellbar ist und aus widerstandsfähigem Material besteht. Des Weiteren sollte sie sich gut an Ihren Körper anlegen, Ihre Atmung nicht beeinflussen und das Schwingen Ihrer Arme bei der Bewegungsausführung nicht beeinträchtigen.

Wo kann ich Aquajogging betreiben?
Aquajogging können Sie überall dort betreiben, wo ein Schwimmbad zu finden ist. Unter Berücksichtigung der richtigen Technik, der richtigen „Auftriebshilfe“ und den individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen können Sie Ihr Training nach Absprache mit den Bademeistern alleine oder mit einem Partner durchführen. Auch können Sie einen Aquajogging-Kurs besuchen.
Der große Vorteil dieser Sportart liegt darin, dass ein und dasselbe Training mit Menschen unterschiedlichster körperlicher Leistungsfähigkeit gleichzeitig durchgeführt werden kann – es gibt also keinen Grund, einen solchen Kurs nicht einfach mal auszuprobieren!

Welche Einschränkungen gibt es?

Kälteempfindliche und ältere Menschen, die den Auskühlungseffekt im Wasser besonders berücksichtigen müssen, sowie kreislaufschwache Personen, sollten vor Beginn des Aquajogging-Trainings Rücksprache mit dem Arzt halten. Dasselbe gilt für Menschen, die an Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz leiden beziehungsweise solche, die zu Herz-Rhythmus-Störungen neigen. Bei offenen Wunden, Hautkrankheiten, Entzündungen und Erkältungskrankheiten ist das Betreiben von Aquajogging selbstverständlich streng untersagt.

Los geht’s!
Die Lauftechnik im Wasser unterscheidet sich zumindest äußerlich im Grunde nicht von der Lauftechnik an Land. Durch den bei der Bewegungsausführung fehlenden Bodenkontakt ergeben sich jedoch einige Änderungen. Um im Wasser die richtige Laufhaltung einnehmen zu können, ist es wichtig, dass die „Aquajogging-Hilfe“ weder zu hoch, noch zu tief getragen wird. Das elastische Verschlussband sollte sich vor, oder knapp unter dem Bauchnabel befinden.
Man unterscheidet beim Aquajogging im Wesentlichen die drei Lauftechniken Schritt-, Schreit- und Kniehebelauf.
Der Schrittlauf eignet sich am besten für die Durchführung eines Ausdauertrainings. Damit Sie Ihre Trainingsziele möglichst rasch und mit Freude erreichen, achten Sie bitte auf die richtige Laufhaltung sowie die korrekte Ausführung der Arm- und Beinbewegung.</p>

Laufhaltung:
  • leichte Körpervorlage
  • aufrechte Kopfhaltung
  • Streckung der Brustmuskulatur
  •   leichte Anspannung der Bauchmuskulatur

Armbewegung:
  •  Die Arme schwingen gleichmäßig im Schultergelenk
  • Winkel im Ellenbogengelenk soll durchgehend ca. 90 Grad betragen
  • keinen „Schwimmarmzug“ durchführen
  • Hände sind locker geschlossen oder zu Handflächen geformt</ul>

Beinbewegung:
  • flüssige Kombination aus Lauf- und Radfahrbewegung
  •  Unterschenkel werden bei Vorwärtsbewegung deutlich nach vorne geschwungen („Kick“)
  •  Beine werden bei Rückwärtsbewegung nach hinten durchgeschwungen
  •  Füße schwingen seitlich stabil locker nach vorne Schrittfrequenz bei Anfängern zwischen 25 und 35 Schritten pro Minute

Sie werden sehen, Aquajogging ist eine sehr leicht zu erlernende Sportart und gerade für Anfänger ist schon nach kurzer Zeit eine Steigerung des Belastungsumfangs auf 30 Minuten und mehr möglich, so dass die Pfunde purzeln!

Leserkommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu veröffentlichen, oder registrieren Sie sich für einen kostenlosen Account.

Größe: cm
Gewicht: kg
Geschlecht:
weiblich
männlich
zum Ergebnis

Erfolgsgeschichten

Ursula G.

12 kg leichter

Bärbel S.

13 kg leichter

Käthy M.

10 kg leichter

Ilona C.

20 kg leichter

Diana K.

12 kg leichter

Bärbel K.

15 kg leichter

Anke S.

22 kg leichter

Heike B.

20 kg leichter

Hannelore M.

12 kg leichter

Simone W.

10 kg leichter

1   2  3  4  5  6